Digitale Sammlungen der Akademie der Künste
Unter digital.adk.de präsentiert das Archiv der Akademie eine Auswahl von Handschriften, Büchern, Fotos, Modellen, Gemälden und Zeichnungen sowie Audio-Dokumenten aus seinen umfangreichen Sammlungen. Die Nutzungsrechte differieren und sind bei den digitalen Kollektionen vermerkt.
  • Ellen Auerbach. Fotografisches Werk

    Der Nachlass künstlerischer Fotografie von Ellen Auerbach (1906-2004) umfasst etwa 400 von der Fotografin zu Lebzeiten autorisierte Abzüge unter Passepartout und ca. 3.000 Negative mit etwa gleich vielen Abzügen. Unter den Fotografien vom Ende der 1920er bis Ende der 1980er Jahre befinden sich Porträts und Werbefotografien des Fotostudios ringl + pit, das Auerbach zusammen mit Grete Stern bis 1933 in Berlin betrieb, sowie Arbeiten aus dem Exil in Palästina, England und den USA sowie Fotografien von ihren vielen Reisen u.a. nach Südamerika und Europa.
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    (3022 Titel)

  • Jean Barraqué. Sonate pour piano

    Zu den bedeutendsten Vertretern der seriellen Musik zählt der französische Komponist Jean Barraqué (1928-1973). Im Zentrum des Jean-Barraqué-Archivs stehen Materialien zu der in den Jahren 1950 bis 1952 entstandenen Sonate pour piano, die die Akademie der Künste im Rahmen der Erarbeitung einer kritischen Neuausgabe dieses Werkes erwerben konnte. Zahlreiche Skizzen zeigen die Entwicklung und Zusammenstellung der grundlegenden Konstruktionselemente. Besondere Bedeutung kommt einem Entwurf zu, der die Sonate fast vollständig, wenn auch nicht immer gemäß dem definitiven Verlauf wiedergibt und dessen particellartige Notation auf bis zu vier Systemen die mehrschichtige Konstruktion besonders leicht erkennen lässt.

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    (9 Titel)

  • Carl Blechen. Das Amalfi-Skizzenbuch

    Das Amalfi-Skizzenbuch bildet das Herzstück des ca. 200 Werke umfassenden Nachlasses von Carl Blechen (1798-1840) in der Kunstsammlung der Akademie der Künste. In den ca. 60 Zeichnungen fing der Künstler die Landschaft, durch die er während einer Italienreise 1829 wanderte, in Sepia, Graphit und Aquarell ein. Blechen, der von 1831 Professor für Landschaftsmalerei und von 1835 bis zu seinem Tod 1840 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste war, hinterließ außerdem etwa 40 Ölskizzen und 100 weitere Zeichnungen.

    (61 Titel)

  • Daniel Chodowiecki. Entwurfszeichnungen für den Skulpturenschmuck des Französischen Doms

    Als Initiator einer Reform, die die Akademie 1790 in ihrer Form als Künstlersozietät etablierte, sowie als ihr Rektor und Direktor gehört der Maler und Kupferstecher Daniel Chodowiecki (1726-1801) zu den prägenden Figuren der Preußischen Akademie. Eine Serie von 42 in Rötel ausgeführten Entwurfszeichnungen für die programmatische Bauplastik des Französischen Doms auf dem Berliner Gendarmenmarkt nehmen im Werk Chodowieckis eine besondere Stellung ein: Das umfangreiche Konvolut zeugt von Chodowieckis intensiver Auseinandersetzung mit der Bildhauerkunst. Als Pendants zu den Entwürfen seines Freundes und Konkurrenten Rode für die Bauplastik des Deutschen Doms bietet das Ensemble einmalige Einblicke in die Bildhauerkunst des Friderizianischen Berlins.

    (42 Titel)

  • Carl Einstein. Werke und Briefe

    Carl Einstein (1885-1940) gehörte zu den wichtigsten Kunstkritikern des frühen 20. Jahrhunderts, deren programmatische Schriften die zeitgenössische Kunstszene beeinflussten. Mit seiner experimentellen Prosa, wenigen Erzählungen und dem Roman „Bebuquin oder Die Dilettanten des Wunders“ hatte er maßgeblichen Anteil am literarischen Expressionismus. Archiv und Sammlung umfassen Werkmanuskripte und -notizen, Vorarbeiten zu Großprojekten wie „Handbuch der Kunst“, „Histoire de lʼart“ und „Bebuquin II“, Exzerpte und Entwürfe, persönliche Unterlagen und Fotos, darüber hinaus Sammlungen von Porträts und Zeitzeugenberichten sowie Briefe u.a. an Tony Simon-Wolfskehl und Maria Einstein.
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    (441 Titel)

  • Hanns Eisler. Fotos von Gerda Goedhart

    Die in Magdeburg geborene Fotografin Gerda Goedhart (geb. Weimann, 1906-1993) hatte gegen Ende des Zweiten Weltkrieges mehr als drei Jahre in einem japanischen Internierungslager auf Borneo verbringen müssen, ehe sie im Frühjahr 1947 nach Kalifornien reisen konnte. Dort traf sie u.a. die deutschen Emigranten Bertolt Brecht und Hanns Eisler wieder, die sie elf Jahre zuvor im Londoner Exil kennengelernt hatte. In Kalifornien entstand eine erste Serie von Fotografien Hanns Eislers, der damals aufgrund der gegen ihn gerichteten Ermittlungen des „Ausschusses zur Verfolgung unamerikanischer Tätigkeiten“ (HUAC) eine schwere Krise durchlebte: Goedharts Aufnahmen zeigen den Komponisten nachdenklich vor dem Holzhaus in Malibu, das Hanns und Lou Eisler von 1945 bis 1948 bewohnten. In den 1950er Jahren besuchte die nun in den Niederlanden lebende Gerda Goedhart regelmäßig Ost-Berlin, wo ihr weitere charakteristische Aufnahmen von Eisler gelangen.

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    (46 Titel)

  • Achim Freyer. Bildkünstlerische Werke für die Bühne

    Achim Freyers Entwurf der Puppenfigur des „Tapferen Schneiderleins“ steht stellvertretend für mehrere tausend Blatt Kostüm- und Bühnenbildentwürfe sowie Skizzen zum Musik- und Sprechtheater des 20. Jahrhunderts. Angefangen von teilweise briefmarkengroßen Skizzen bis zu ausgearbeiteten Bühnenbildentwürfen und Figurinen ist die Vielfalt des künstlerischen Schaffens des Malers, Regisseurs und Bühnenbildners Achim Freyer (geb. 1934) vertreten. Eine Besonderheit stellen optische Szenenabläufe für ausgewählte Inszenierungen dar. Es handelt sich dabei um aufwendig gefertigte Kleinzeichnungen in Mischtechnik, die später oft überzeichnet und mit handschriftlichen Notaten versehen oder als Farbkopien in Einzelteilen für die Arbeit verwendet wurden. Plakatentwürfe und Zeichnungen zu Trick- und Puppenfilmen ergänzen den Bestand.

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    (118 Titel)

  • Paran G'Schrey. Bilderbriefe

    Der in Indien geborene Maler Paran G’Schrey (1927–1967) gilt als bedeutender Vertreter des deutschen Informel. Die hier gezeigten Bilderbriefe schrieb er 1956–1959/1966 an seine spätere Frau, die Modedesignerin Katharina Schulze, sowie an Horst Antes. Dabei kombinierte er fantasievolle Zeichnungen, in denen sich menschliche Körperformen, idealistische Landschaften und Vogelmotive entdecken lassen, mit poetischen Texten und eigenen persönlichen Mitteilungen.

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    (37 Titel)

  • Hainer Hill. Fotos

    Der fotografische Nachlass des Bühnenbildners Hainer Hill (1913-2001) umfasst Material aus dem Zeitraum 1950–1970. Überliefert sind Bühnenbildaufnahmen, Fotos von Bewegungsabläufen und Einzelheiten der Probenarbeit sowie auch private Porträts von Freunden und Bekannten. Eine Vielzahl davon entstand in seiner Wirkungszeit am Berliner Ensemble, an das Bertolt Brecht ihn in der Spielzeit 1949/50 gebeten hatte.

    Hill, der als Bühnenbildassistent bereits 1935 mit Caspar Neher bekannt war, ließ sich von der kollektiven Arbeitsweise am Berliner Ensemble inspirieren und wurde neben der Bühnenbild-Arbeit auch zum Fotografen. Die hier ausgewählten Fotos zeigen hauptsächlich Inszenierungen in Berlin, u.a. „Mutter Courage und ihre Kinder“, „Der Prozeß der Jeanne d‘Arc zu Rouen“, „Der kaukasische Kreidekreis“, „Don Juan“ und „Herr Puntila und sein Knecht Matti“. 

    (25 Titel)

  • Alfred Hirschmeier. Szenenbilder

    Alfred Hirschmeier (1931-1996) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Filmarchitekten. Insbesondere für die DDR-Produktionsfirma DEFA entwarf er als Chef-Szenenbildner für zahlreiche Filme phantasievolle Bauten. Dabei entwickelte er eine besondere Collage-Technik: Über Schwarzweiß-Fotos der realen Schauplätze legte er Folien, auf die er seine farbigen Entwürfe zeichnete. Diese Zeichnungen besitzen einen ganz eigenen künstlerischen Wert. Die Sammlung enthält Szenenbildentwürfe zu Filmen von Konrad Wolf wie „Der geteilte Himmel“ (DDR 1964), „Der kleine Prinz“ (DFF 1966), „Ich war neunzehn“ (DDR 1967) und „Solo Sunny“ (DDR 1978/79).

    (512 Titel)

  • Robert Kahn. Späte Kammermusik

    Aus den nicht gedruckten, ausschließlich in Form von Manuskripten überlieferten Werken des Komponisten Robert Kahn (1865-1951) zeigt die digitale Sammlung der Akademie der Künste eine Auswahl, darunter das Klavierquintett D-Dur von 1926, die Variationen über ein altes Lied für Violine und Klavier, ebenfalls von 1926, die Serenade für Streichtrio (1933) und die beiden Lieder „Ihr“ (Text: Irma Schneider-Franken, 1917) und „Sehnsucht“ (Text: Ricarda Huch, 1920), die ursprünglich zur Veröffentlichung in einem Zyklus unter der Opuszahl 72 vorgesehen waren. Die genannten Werke fallen alle in die späte Schaffensperiode des Komponisten, als er auf dem Höhepunkt seines Ruhmes stand. Von der Königlichen Akademie der Künste in Berlin wurde er 1916 zum Ordentlichen Mitglied und 1917 zum Senator berufen. Die Serenade hingegen, Kahns letztes Kammermusikwerk, steht am Beginn seiner „inneren Emigration“, bevor er 1939, aller Ämter und Würden beraubt, Deutschland verlassen musste.

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    (7 Titel)

  • Kalligraphie

    Die Berliner Sammlung Kalligraphie beherbergt ca. 1900 Werke zeitgenössischer Kalligraph*innen und dazu gehöriges Dokumentationsmaterial. Sie vermittelt einen Einblick in die Entwicklung der Schriftkunst in den letzten 40 bis 50 Jahren. Maßgeblich sind dabei drei Gewichtungen: die lateinische Schrift, der freie Umgang mit der Form der Schrift wie auch der konstruierte (gezeichnete) Umgang mit den Schriftzeichen.

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    (345 Titel)

  • Königsberger Theaterzettel

    Zur Geschichte des Königsberger Theaters besitzt die Akademie der Künste 55 Bände mit Theaterzetteln aus den Jahren 1804 bis 1873. Diese stammen von der Gesellschaft für Theatergeschichte und bilden das wohl umfangreichste noch erhaltene Konvolut zum Königsberger Stadttheater. Bei den Theaterzetteln handelt es sich um sogenannte Aushangzettel, die die jeweilige Vorstellung des Tages ankündigten. Überliefert sind auch Mitteilungen der Theaterleitung über Benefizvorstellungen, Sonderveranstaltungen, erkrankte Darsteller*innen und Ähnliches. Der Bestand wurde dank einer privaten Initiative zwischen 2013 und 2017 digitalisiert und inhaltlich erschlossen. Vgl. auch: http://kultur-in-ostpreussen.de/

    (13037 Titel)

  • Ulrich Kessler. Klavierstücke

    Ulrich Kessler betätigte sich 1929-1938 und 1948-1953 als Komponist und Korrepetitor in der Berliner Tanzschule von Mary Wigman und war 1938-1942 musikalischer Leiter der Tanzabteilung an der Folkwangschule Essen. Seine kurzen Klavierstücke waren als Improvisationsthemen für den Unterricht der Kinderklassen oder für Studioaufführungen gedacht. Entstanden sind die Stücke im Zeitraum ca.1936-1980, der überwiegende Teil davon in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

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    (149 Titel)

  • Alice Lex-Nerlinger. Bildkünstlerisches Werk

    Der bildkünstlerische Nachlass der Malerin und Fotomonteurin Alice Lex-Nerlinger (1893-1975) enthält 12 Fotomontagen und Collagen, darunter 9 Bilderbuchblätter von 1928. Etwa 40 Fotos und Fotogramme dokumentieren die Experimente mit fotografischen Techniken in den 1920er Jahren und spiegeln thematisch das politische Engagement der Künstlerin wider. Außerdem umfasst der Bestand ca. 130 Zeichnungen und 40 Druckgrafiken vor allem aus der Zeit der „inneren Emigration“ ab 1933 und der Schaffensperiode nach dem 2. Weltkrieg.

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    (213 Titel)

  • Oskar Nerlinger. Bildkünstlerisches Werk

    Als Pionier der Fotografie schuf Oskar Nerlinger (1893-1969) in den 1920er Jahren experimentelle Fotogramme und avantgardistische Fotocollagen. Seine werbegrafischen Arbeiten aus der Zeit bestechen durch innovative Typografien und verweisen auf Nerlingers konstruktivistischen Werke. Die künstlerische Vielseitigkeit Nerlingers spiegelt sich auch in seinem Nachlass in der Kunstsammlung wider. Hier finden sich über 5.300 Handzeichnungen aus allen Schaffensperioden des Künstlers: frühe abstrakte Arbeiten, Landschaftsdarstellungen in Aquarell aus der Zeit nach 1933 und Zeichnungen aus dem Arbeitsleben der DDR. Neben den etwa 330 fotografischen Werken gehören 58 Gemälde und ca. 400 druckgrafische Arbeiten zum Bestand.

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    (6001 Titel)

  • Preußische Akademie der Künste. Architekturzeichnungen und -modelle

    Der Bestand stammt überwiegend aus der Zeit zwischen ca. 1770 bis ca. 1820. Neben zwei Modellen – darunter eins von Antonio Chichi (1743–1816) – befinden sich in der Sammlung u.a. Zeichnungen von Friedrich Gilly (1772–1800), von Martin Friedrich Rabe (1775–1856), von Karl Friedrich Schinkel (1781–1841) und Heinrich Gentz (1766–1811). Weitere Skizzen und Zeichnungen stammen von Architekten des 19. Jahrhunderts, die ihre Ausbildung an der Akademie in Berlin erhalten haben.

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    (170 Titel)

  • Preußische Akademie der Künste. Mitgliederportraits

    Fotosammlung der Berliner Akademie der Künste von ihrer Gründung 1694/96 durch den Kurfürsten Friedrich III. und späteren König Friedrich I. bis zur Auflösung des Staates Preußen 1945. Die Auswahl versammelt Porträts von Künstlerinnen und Künstlern der Preußischen Akademie der Künste aus der Kaiserzeit und der Weimarer Republik (ca. 1871 bis 1933), darunter die Präsidenten Anton von Werner, Carl Becker, Hermann Ende, Franz Schwechten, sowie Mitglieder der Sektionen für die Bildenden Künste (u.a. Adolph Menzel, Otto Knille, Carl Gussow, Mihály Munkácsy, Käthe Kollwitz, Heinrich Zille), der Musik (Joseph Joachim, Max Bruch, Jean Sibelius, Alban Berg) und der Dichtkunst (Hermann Hesse, Ricarda Huch, Gerhart Hauptmann).

    (284 Titel)

  • Bernhard Rode. Entwurfszeichnungen für den Skulpturenschmuck des Deutschen Doms

    Seit 1756 war der Berliner Historienmaler Christian Bernhard Rode (1725-1797) Mitglied der Preußischen Akademie der Künste – 1783 avancierte er zu deren Direktor. Neben dem sehr umfangreichen grafischen Werk sowie einigen gezeichneten Einzelblättern beherbergt die Kunstsammlung auch seine Entwurfszeichnungen für das Skulpturenprogramm des Deutschen Doms auf dem Berliner Gendarmenmarkt, die sich in Beziehung zu Chodowieckis Zeichnungen für den Französischen Dom setzen lassen.

    (30 Titel)

  • Marcellus Schiffer. Zeichnungen

    Der künstlerische Nachlass von Marcellus Schiffer (1892-1932) enthält u.a. Manuskripte seiner Textbücher für die Kabarettrevuen von Mischa Spoliansky und Friedrich Hollaender und zahlreiche Songtexte, Sketche und Szenentexte für das Kabarett der 1920er Jahre. Für Paul Hindemith verfasste Schiffer das Libretto zu dessen Oper „Neues vom Tage“, welches im Archiv erhalten geblieben ist. Außerdem sind zahlreiche Manuskriptentwürfe zu Romanen und Erzählungen überliefert. Das Archiv ist eng mit dem seiner Ehefrau, der Diseuse Margo Lion (1900-1989), verflochten, deren künstlerische Hinterlassenschaft ebenfalls im gemeinsamen Archiv Schiffer-Lion zu finden sind.

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    (39 Titel)

  • Johann Gottfried Schadow

    Der Nachlass des Bildhauers, Grafikers und Zeichners Johann Gottfried Schadow (1764-1850), der von 1816 bis zu seinem Ableben Direktor der Preußischen Akademie der Künste war, umfasst mehr als 1200 Werke, darunter 11 Plastiken und 17 druckgrafische Arbeiten. Einen Großteil der Sammlung bilden Handzeichnungen, zu denen u.a. Porträts und Karikaturen seiner Zeitgenoss*innen, Zeichnungen nach antiken Skulpturen, Entwürfe für Denkmäler, eine Folge von Zeichnungen und Radierungen des Tänzerpaares Viganò (1796/97) und eine Vielzahl an Studienblättern zählen.

    (1208 Titel)

  • Bruno Taut. Alpine Architektur

    Unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges entwarf Bruno Taut (1880-1938) mit seinem Projekt „Alpine Architektur“ 1917/18 die Utopie eines Weltumbaus. Die Blattfolge von 30 großformatigen, teils aquarellierten, Tusche-, Bleistift- und Federzeichnungen gilt als Hauptwerk Bruno Tauts – eines der bedeutendsten Architekten der Moderne des 20. Jahrhunderts. Die Sammlung zum Bruno-Taut-Archiv enthält alle Originalzeichnungen sowie Erstausgaben der Publikation „Alpine Architektur in 5 Teilen und 30 Zeichnungen“ im Folkwang-Verlag, 1919.

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    (36 Titel)

  • Ignatz Waghalter. Jugend

    Der Dirigent und Komponist Ignatz Waghalter, geboren 1881 in Warschau, besuchte um 1900 die von Friedrich Gernsheim geleitete Meisterklasse für Komposition an der Preußischen Akademie der Künste. Während seiner Tätigkeit als Dirigent an der neu eröffneten Deutschen Oper Charlottenburg schuf er 1917 die Oper „Jugend“ auf ein von Hans Richard Weinhöppel frei nach Max Halbe gestaltetes Libretto. 1934 ins Exil gezwungen, starb Waghalter 1949 in New York.

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    (1 Titel)

  • Bernd Alois Zimmermann. Kompositionsskizzen

    Zu den informativsten Quellen im Nachlass von Bernd Alois Zimmermann (1918-1970) zählen – neben der sehr umfangreichen Korrespondenz – die zahlreich erhaltenen Unterlagen zur Entstehung seiner Kompositionen. Die Skizzen und Entwürfe für Werke wie Dialoge, Présence und Concerto en forme de „pas de trois“ zeigen, mit welch erheblichem Aufwand der Komponist seine „pluralistischen“ Schöpfungen der 1960er Jahre vorbereitete: von der Ableitung aller musikalischen Parameter aus Proportionsaufstellungen über oftmals von der definitiven Gestalt noch weit entfernte Skizzierungen bis hin zur ersten Konkretisierung des Tonsatzes im Particell.

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    (3 Titel)

Archivkataloge und Werkverzeichnisse

  • Archivdatenbank der Akademie der Künste

    Die Archivdatenbank ist seit Dezember 2015 online verfügbar und wird regelmäßig aktualisiert. Sie enthält Informationen zu sämtlichen Archivbeständen und verzeichnet über 1 Million Archivalien und über 500.000 analoge und digitale Kopien von Archivalien (Mediendateien). Die Datenbank ist das wichtigste Recherchemittel zur Nutzung der Bestände.

    (1.000.000 Titel)

  • John Heartfield. Bildkünstlerisches Werk

    Der bildkünstlerische Nachlass John Heartfields umfasst 298 Originalmontagen, etwa 1000 Pressedrucke und 1800 Arbeiten zur Buchgestaltung, ca. 700 Handzeichnungen und eine Nachlassbibliothek mit 604 Büchern und Broschüren. Etwa 900 Objekte umfasst die Sammlung an Montagematerial, darunter ausgeschnittene Fotografien und Recherchematerial. Seit 2018 bietet die Online-Präsentation HEARTFIELD ONLINE die Möglichkeit, den gesamten grafischen Nachlass mit über 6.000 Objekten digital einzusehen und zu erforschen. Der Online-Katalog bietet Gelegenheit, Heartfields Werk intuitiv und assoziativ zu entdecken oder gezielt nach Objekten und Werkgruppen zu suchen.

    (6261 Titel)

  • Preußische Akademie der Künste. Ausstellungskataloge 1786‐1943

    Die von 1786 bis 1943 stattfindenden Kunstausstellungen der Preußischen Akademie der Künste waren über lange Zeit ein Leitmedium des Berliner Kunst- und Kulturlebens und genossen deutschlandweit Anerkennung. Hier hatten Berliner und auswärtige Künstlerinnen und Künstler erstmals die Möglichkeit, ihre Werke zu zeigen und zu veräußern.

    Das Ausstellungsgeschehen wurde seit 1786 in Katalogen dokumentiert. Die seltenen Verzeichnisse bieten genaue Angaben über die beteiligten Künstler, viele davon Mitglieder oder Schüler der Akademie, über Kunstsammler sowie die ausgestellten und zum Verkauf stehenden Werke.

    (170 Titel)

Ausstellungen

  • Oscar Begas und der Rompreis

    Das Wirken der Berliner Künstlerfamilie Begas ist eng mit der Akademie der Künste zu Berlin verbunden. 1852 gewinnt der Maler Oscar Begas (1828-1883) den Rompreis der Akademie. Während der Jahre in Italien, stets in enger brieflicher Verbindung mit seinem Vater Carl Joseph Begas d. Ä. stehend, reift er als Künstlerpersönlichkeit. Für seinen Beitrag für die Akademische Kunstausstellung 1854 erhält er die Goldene Medaille und wirkt nach seiner Rückkehr als gefragter Porträtmaler in Berlin. Die Präsentation erzählt anhand von Briefen, Kunstwerken und Dokumenten den Lebensabschnitt von Oscar Begas in Rom nach.

    (1 Titel)

  • Kosmos Heartfield

    Unter dem Titel „Kosmos Heartfield“ zeigt die virtuelle Ausstellung Fotos, Dokumente und audio-visuelle Zeugnisse aus dem Leben und Wirken John Heartfields, des Pioniers der Fotomontage, die der Auseinandersetzung mit dem politischen Künstler neue Impulse setzt. Die Präsentation veranschaulicht das künstlerische Netzwerk, zu dem bedeutende Zeitgenossen wie Bertolt Brecht, George Grosz, Wieland Herzfelde und Erwin Piscator gehörten und stellt den Facettenreichtum von John Heartfields künstlerischem Oeuvre dar.

    (1 Titel)

  • John Heartfield. 360°-Panorama-Tour

    Die interaktive 360°-Panorama-Tour bietet Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, selbst durch die Ausstellungssäle der Ausstellung „John Heartfield – Fotografie plus Dynamit“ und die dazugehörigen Außenstationen im Foyer der Akademie der Künste am Pariser Platz zu navigieren. Eine Grundrisskarte dient der Orientierung, zudem können Nutzerinnen und Nutzern in jedem Raum dicht an die Exponate herantreten und deren Details betrachten. Durch Anklicken können Zusatzinformationen erhalten werden, viele der markierten Objekte enthalten Informationen aus dem digitalen Katalog „Heartfield online“.

    (1 Titel)

Editionen

  • Werkausgabe von Walter Benjamin

    Walter Benjamin Digital ist die digitale Ergänzung zur Printedition Walter Benjamin: Werke und Nachlaß. Kritische Gesamtausgabe, die seit 2008 im Suhrkamp Verlag erscheint und auf 21 Bände berechnet ist. Die Ausgabe wird im Auftrag der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur herausgegeben von Christoph Gödde und Henri Lonitz in Zusammenarbeit mit dem Walter Benjamin Archiv in der Akademie der Künste, Berlin. Walter Benjamin Digital bietet eine nach verschiedenen Kriterien filterbare Volltextrecherche: Unter „Edition” findet sich das Material in der Anordnung der gedruckten Ausgabe, „Archive” listet die Manuskripte in ihrem archivischen Zusammenhang, geordnet nach Archiven und Signaturen auf, und über die „Stücke” können thematisch zusammengehörende Aufzeichnungen, Entwürfe und Fassungen über verschiedene Textträger hinweg erschlossen werden. Die Darstellung von Manuskript und überblendbarer Transkription erlaubt dem Leser einen von ihm zu bestimmenden Zugang in das Labyrinth der Benjaminschen Texte; sie ermöglicht mit Hilfe der zur Verfügung gestellten elektronischen Hilfsmittel das Experimentieren mit ihnen.

    (1 Titel)

  • Bertolt Brecht. Notizbücher

    Bertolt Brecht arbeitete lebenslang gern mit Notizbüchern: Hier findet sich häufig der früheste Niederschlag seines Schreibens. Aus dem Zeitraum von 1918 bis zu seinem Tod 1956 sind 54 Notizbücher, zahlreiche aus Notizbüchern stammende Einzelblätter sowie zwei umfangreiche Adreßbücher überliefert. Sie enthalten Konzepte und Entwürfe zu fast allen seiner publizierten Werke und zahlreiche später nicht ausgearbeitete Notizen, Materialsammlungen und Gedächtnisstützen sowie Adressen und Termine. Zusammen bilden sie ein Scharnier zwischen Leben und Schreiben: Brechts erstes, ambulantes Archiv »zur Selbstverständigung«.
    Die auf 14 Bände angelegte historisch-kritische Notizbuch-Ausgabe (NBA), die Martin Kölbel und Peter Villwock im Suhrkamp Verlag herausgeben, dokumentiert alle Seiten vollständig in Reproduktion und Transkription und erschließt die Eintragungen durch Stellenerläuterungen. Die Elektronische Edition (EE) ergänzt und fundiert die Buchausgabe.

    (1 Titel)